ADZ  - Akademie für

Demokratie- und Zukunftsfragen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Arbeitsplätze

 

Durch die Einführung neuer Technologien wie z.B. dem Satellitennavigationssystem Galileo, durch weitere Rationalisierung (z.B. Robotertechnik, 3D-Druck) und dem Wegfall herkömmlicher Wirtschaftsbereiche (Druckindustrie)  werden in Deutschland in den nächsten 20-30 Jahren Millionen Arbeitsplätze wegbrechen.

Bereits jetzt gibt es 3 Millionen offizielle Arbeitslose, mit Dunkelziffer wahrscheinlich eher das Doppelte.

1 Million Flüchtlinge nur in diesem Jahr möchten natürlich auch gut bezahlte Arbeit und werden den Arbeitsmarkt weiter verschärfen.

 

Gibt es denn noch so viele Arbeitsplätze?

 

Ja, in unserer Gesellschaft gibt es genügend notwendige Arbeit für alle.

Viele Straßen sind in einem erbärmlichen Zustand, Brücken müssten saniert werden, Schienenwege überholt usw. In jeder Stadt gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit weniger schöner Ecken, die noch viel Zuwendung bedürfen.

Wir haben Arbeitskräftebedarf im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, in der Altenpflege, in der Sozialarbeit und vielen anderen Bereichen.

 

Die Frage ist jedoch, ob diese gesellschaftlich notwendige Arbeit auch bezahlbar ist?

Wenn die Gesellschaft so eingestellt ist, dass einige Wenige große Teile des erwirtschafteten Vermögens zu privaten Zwecken abschöpfen fehlt natürlich das Geld für sinnvolle gesellschaftliche Lösungen.

 

Die wirkliche Frage ist daher: erreichen wir eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums hin zu gesellschaftlich notwendigen und gemeinwohlorientierten Lösungen?

 

Und auch über die Grenzen von Deutschland hinaus ist noch viel Arbeit und Engagement gefragt.  Klimawandel, Hunger, sauberes Trinkwasser, Engagement für Frieden, Krankheiten, Armut und viele andere gesellschaftlich zu lösende Probleme warten auf ihre Aktiven.

In den nächsten Jahrzehnten wird also die gesellschaftlich notwendige Arbeit nicht ausgehen – sie muss nur durch demokratische Veränderungen bezahlbar werden.

 

Ein weiterer Schwerpunkt wird aber auch sein, dass viele Menschen ihren erlernten Beruf nicht lebenslang ausüben können aufgrund der immer schnelleren gesellschaftlichen Wandlung.

Hier muss das Bildungs- und Erziehungssystem neue Wege gehen, um eine schnelle und trotzdem qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung zur beruflichen Neuorientierung zu ermöglichen.

So wird es immer mehr Menschen geben, die sich möglicherweise alle 10 Jahre beruflich neu orientieren müssen. Das kann durchaus spannend und interessant sein für die Betroffenen.

Die derzeitige Motivation im Bildungssystem trägt dem aber gegenwärtig keine Rechnung. Bildung ist von der Motivation derzeit für die meisten Menschen eher ein notwendiges Übel und kein Anreiz, um selbst aktiv Neues erforschen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

 

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